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Kleine Übung in Achtsamkeit

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Ist Achtsamkeit etwas Gutes? Wir sagen ja. Das Konzept leitet sich aus der buddhistischen Psychologie ab und kann sich positiv auf die psychische Gesundheit und Lebenszufriedenheit auswirken. Kritische Stimmen mutmaßen, man würde dabei seinen Verstand am Garderobenhaken abgeben und befürchten, die Zufriedenheit im eigenen Inneren könne dazu führen, im Außen nichts mehr verändern zu wollen.

Doch wir sehen es so, dass Menschen mit mehr Bewusstseinsklarheit auch mehr Power haben etwas zu verändern als wenn sie voller negativer Emotionen sind.

Quelle: Unsplash

Was bedeutet Achtsamkeit? Nehmen wir die Interpretation von Geistesgegenwart für den eigenen Körper und das eigene Gemüt in der jeweils gegenwärtigen Verfasstheit. Ohne sich von Gedankenströmen, Erinnerungen, Phantasien oder starken Emotionen ablenken zu lassen oder zu bewerten. Achtsamkeit ist somit auch eine Methode, Leiden zu vermindern, das eigene Gedanken verursachen oder verstärken können.

Quelle: Colton Sturgeon

Achtsamkeit: Eine Definition

Der namhafte Gesundheitsforscher und Lehrer der Achtsamkeitsmeditation Prof. Kabat Zinn definiert die Achtsamkeit als absichtsvoll, sich auf den gegenwärtigen Moment beziehend (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft) und nicht wertend.

Quelle: Omid Armin

10 Minuten Achtsamkeit am Tag für dich

  1. Bevor ihr eine Übung durchführt, nehmt euch etwas Zeit, um bei euch selbst anzukommen
  2. Macht es euch bequem, seht euch um und betrachtet ein Blatt, einen Stein, ein Möbelstück, irgendetwas. Vielleicht etwas das ihr mögt
  3. Werdet euch eures Körpers bewusst, lasst Gedanken vorüberziehen und konzentriert euch wieder auf euren Körper und euren Atem
  4. Schließt die Augen, wenn es sich gut anfühlt
  5. Atmet ein, ohne den Atem bewusst zu verändern und atmet wieder aus, indem ihr den Atem einfach beobachtet
  6. Besinnt euch nacheinander auf einzelne eurer Körperregionen und lasst sie entspannt werden und tiefer in den Boden sinken
  7. Werdet euch der Geräusche um euch herum bewusst und stellt fest, dass ihr auch mit den Geräuschen achtsam bleiben könnt
  8. Öffnet die Augen und fragt euch, was ihr seht. Ist es etwas Neues, irgend ein Detail? Betrachtet es wertfrei
  9. Mit dieser kleinen Übung erreicht ihr auf Dauer die Fähigkeit, weniger stressanfällig zu sein und eure Emotionen zu kontrollieren

Wir wünschen euch dabei viel Freude.

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