Weihnachtsfeier mit einem Weihnachtsbaum im Vordergrund
Quelle: Eugene Zhyvchik

Weihnachten im Gastro Mama?

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Kennt ihr das? Ihr freut euch auf die Weihnachtszeit wie so ziemlich jeder Mensch es tut. Ihr habt Weihnachten als ruhige Zeit im Bewusstsein, die ihr im Kreis eurer Liebsten verbringen wollt. Und am Ende ist diese gar nicht so harmonisch wie wir es erleben wollten.

Bei mir kommt meistens die ganze Familie zusammen, um eine schöne Feier zu erleben. Und gerade weil viele, wenn nicht sogar alle der Familienmitglieder beruflich stark eingespannt sind, gewinnen diese Zusammentreffen für mich umso an Bedeutung. Wir sehen uns im Alltag das ganze Jahr über entweder selten oder nur unter Umständen, die nicht viel Zeit bieten und nicht so entspannt sind. Die Weihnachtszeit wollen wir deshalb so schön und besinnlich wie möglich verbringen.

Hier ein paar Tipps, wie ihr die Weihnachtszeit zu einer harmonischen Zeit für euch macht.

Quelle: Niklas Ohlrogge

Eine Zeit zum Genießen aus dieser besinnlichen Weihnachtszeit zu machen, ist auch eine Frage der Planung. Das fängt bei der Besorgung passender Weihnachtsgeschenke an und hört bei familiären Zusammenkünften auf.

EUER DAS STADTMAGAZIN – TEAM

Flexibel sein

Der Gastgeber hat zuweilen alles andere als eine angenehme und ruhige Zeit, wenn er oder sie die notwendigen Besorgungen, Vorbereitungen und die Bewirtung seiner ganzen Familie allein erledigen muss. In meiner Familie macht das oft meine Mutter. Meine Erfahrung ist, dass es sich sehr entspannend auf uns alle ausgewirkt hat, als wir anfingen, manches Festessen gelegentlich bei mir oder meinen Geschwistern zu veranstalten. Die besinnliche Zeit ist etwas ganz Besonderes und jeder kann sie wunderbar vorbereiten. Sogar Profis bringen Delikatessen vorbei, wenn man sie bestellt.

Seit wir das so flexibel handhaben, lädt uns meine Mutter nur noch dann zum weihnachtlichen Festessen zu sich ein, wenn sie wirklich unbändige Lust zu kochen hat. Es kommt eigentlich noch immer fast jedes Jahr vor. Aber es ist kein Muss. Und das ist sehr entspannend – für sie und für uns alle!

Am besten läuft es wenn wir uns vorher absprechen, wer – beispielsweise für die Getränke -zuständig ist, wie die Verpflegung aussehen soll, welche Köstlichkeiten jeder Einzelne zum Familientreffen mitbringen will und wer früher eintreffen möchte, um beim Eindecken und Gansaufschneiden zu helfen.

Quelle: Tijana Drndarski

Absprachen im Vorfeld und ein Schuss Laissez fair können viel zur Entspannung beitragen. Auch wenn jemand Spezialitäten beim Feinkostlieferanten bestellt, sollte das genauso willkommen sein wie eigene kulinarische Kreationen jeder Art.

EUER DAS STADTMAGAZIN – TEAM

Arbeit aufteilen

Grundsätzlich gibt es nichts Schöneres, als mit seiner vertrauten Familie eine harmonische Zeit zu verbringen, angefangen damit, dass wir dem Gastgeber oder der Gastgeberin etwas von der Belastung abnehmen. Sobald jemand in meiner Familie spürt, dass es Stress für den Gastgeber des Jahres bedeuten könnte, die Festivität zu veranstalten, informiert er uns alle und wir ändern die Herangehensweise. Warum sollten nicht alle etwas beitragen, statt einem einzelnen Familienmitglied alle Besorgungen und die Bewirtschaftung allein zu überlassen?

Mein Tipp: Macht schon im Vorfeld etwas Gemeinsames aus den Feierlichkeiten und auf keinen Fall eine Konkurrenz daraus. Sind alle Familienmitglieder oder Gäste gleichermaßen beteiligt, dann ist großer Spaß vorprogrammiert und es entsteht eine besonders schöne Weihnachtszeit.

Leckere Spekulatiuscreme

Zutaten

  • 500 g Magerquark
  • 250 ml Mascarpone
  • 30 Spekulatius
  • 50 ml Amaretto
  • Zucker
  • 100 ml Milch
  • Spekulatius – Brösel

Zubereitung

10 Spekulatius in Amaretto (für die alkoholfreie Variante mit Milch) einweichen und zerdrücken, dann mit dem Magerquark verrühren. Mit Zucker je nach Belieben nachsüßen (Achtung! Der Spekulatius selbst ist schon süß). Mascarpone unter die Creme heben. Die restlichen Spekulatius in der Milch einweichen (wer will, kann auch hier etwas Amaretto zufügen) und zerdrücken.

Große Gläser bereitstellen. Immer abwechselnd eine Schicht Spekulatiusquarkcreme und eingeweichte Spekulatius einfüllen. Zum Schluss mit etwas zerbröselten Spekulatius bestreuen und gekühlt servieren.

Variation

Wer’s noch etwas winterlicher mag, kann Glühwein mit etwas Speisestärke andicken, ihn auf einem Teller verteilen und die Spekulatiuscreme mit gekochten Birnenscheiben auf Spekulatiusbröseln servieren. Dazu etwas Zitronenmelisse und mit Zimt bestäuben. Fertig!

Quelle: Nadja Oertlin

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